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elektrosmog

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Nachfolgend finden Sie alle "elektrosmog"-Postings nach dem Datum ihrer Veröffentlichung gereiht.


"niks (anonym)" hat uns zwei interessante Artikel zum Thema Wissenschaft/Gesundheit aus dem Schweizer Magazin "Journal Franz Weber" (Herausgegeben von der Foundation Franz Weber) übermittelt:




"Ein Alptraum wurde Realität: Die Menschheit ist das Versuchskanninchen einer irren Wissenschaft!", von Geroges Alvanos.
Artikel, Seite 1 (JPG-Format, 2,4MB)
Artikel, Seite 2 (JPG-Format, 2,5MB)

Der "Codex Alimentarus" oder: Der forcierte Übergang zur synthetischen Ernährung.
Artikel (JPG-Format, 2,1MB)

Medieninformation

Wir möchten Sie zur 6. und letzten heurigen Adventmahnwache in Folge, einladen.

Do 22. 12 . 2005 Salzburg, vor dem Schloss Mirabell von 10 - 11Uhr

Wir fordern nach wie vor den bedingungslosen Einhalt des aktuellen Salzburger Vorsorgewertes für Mobilfunkbasisstationen von derzeit 1µWatt/m² im Innenbereich. Vor allem in Schulen und Kindergärten muss dieser Vorsorgewert umgehend umgesetzt werden.
Die offizielle Warnung der österreichischen Ärztekammer vom August 05 und die Ärzteresolution: "Mobilfunkanwendungen und Gesundheit" St. Pölten 19.11.05 - erarbeitet von den Referaten für Umweltmedizin der Landesärztekammern und der Österreichischen Ärztekammer- empfehlen einen sorgsamen Umgang mit dieser Technik.
Mit der kürzlich in den Medien publizierten Aussage der Möglichkeit von Sammelklagen beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte hat sich jetzt auch noch das Österreichische Institut für Menschenrechte in die Diskussion eingebracht.
Durch diese Tatsachen sehen wir uns in unserer Haltung ausdrücklich unterstützt.

mit freundlichen Grüßen und für Rückfragen
Michael Meyer
michael_meyer@aon.at
Risiko Mobilfunk Österreich
Plattform Sozialstaat Österreich - Netzwerk Zivilcourage
A - 5165 Berndorf, Stadl 4
Tel/Fax 0043 - 6217 - 8576

Sehr geehrte Damen und Herren!

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte (Verabschiedung der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10.12.1948) findet am

Freitag, den 16. Dezember 2005, 17:00 Uhr bis etwa 20:00 am Österreichischen Institut für Menschenrechte, 5020 Salzburg, Edmundsburg, Mönchsberg 2 eine Podiumsdiskussion „Mobilfunk, Mensch und Recht“ statt.

Die Veranstaltung ist kostenlos und für jedermann zugänglich. Programm siehe Anlage.

Der Veranstalter, das Österreichische Institut für Menschenrechte (http://www.sbg.ac.at/oim/) würde sich über eine rege Teilnahme sehr freuen.

Bitte senden Sie dieses Schreiben an Interessierte weiter!

Anmeldungen sind erbeten unter Tel. (0043) 0662/84 25 21-181 (Frau Sistani) Montag bis Donnerstag 8:00-13:00 Uhr,
E-mail: human.rights@sbg.ac.at

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gerd Oberfeld

So finden Sie die Edmundsburg

Die Räumlichkeiten des Österreichischen Instituts für Menschenrechte finden Sie in der Edmundsburg am Mönchsberg oberhalb der Festspielhäuser und der Felsenreitschule. Sie erreichen die Edmundsburg am besten vom Toscaninihof aus zu Fuß über die Clemens-Holzmeister-Stiege. Bei Veranstaltungen oder auf Anfrage im Institut steht auch ein Aufzug zur Verfügung. Der Zugang zum Aufzug befindet sich im rechten hinteren Eck des Toscaninihofes (unter der Stiege). Am Ende der Clemens-Holzmeister-Stiege bzw. beim Ausgang des Aufzugs finden Sie das Österreichische Institut für Menschenrechte angeschrieben.
In den Toscaninihof gelangen Sie über den Max-Reinhard-Platz, der die Hofstallgasse mit der Franziskanergasse verbindet.

Vom Bahnhof gelangen Sie mit dem öffentlichen Bus oder mit dem Taxi in die Innenstadt. Mit dem Taxi lassen Sie sich am besten direkt zum Toscaninihof bringen. Wenn Sie den Stadtbus benutzen wollen, nehmen Sie am besten die Linie 1 (Richtung Zentrum – Europark). Von der Haltestelle Herbert-v.-Karajan-Platz (der Bus hält direkt bei der Pferdeschwemme) gehen Sie entlang des Salzburger Festspielhauses durch die Hofstallgasse. Am Ende des Festspielhauses führt rechts ein Torbogen direkt in den Toscaninihof.

Podiumsdiskussion zum Internationalen Tag der Menschenrechte (Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10.12.1948) am Freitag, 16. Dezember 2005, 17.00 Uhr am Österreichischen Institut für Menschenrechte, Salzburg (Edmundsburg, Mönchsberg 2).


„Mobilfunk, Mensch und Recht“
Moderation: Elfi Geiblinger, ORF Salzburg

Programm

17.00 Uhr Begrüßung
Univ.-Prof. Dr. Wolfram Karl, Leiter des Österreichischen Instituts für Menschenrechte

17.05 Uhr Gesundheitsrisiko Mobilfunk
Dr. med. univ. Gerd Oberfeld, Umweltmediziner des Landes Salzburg; Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer Salzburg und der Österreichischen Ärztekammer

17.20 Uhr UMTS-Pflicht statt Bürgerrecht? Mobilfunkpolitik und Demokratie im Widerstreit
Em. Prof. Dr. Karl Richter, Universität Saarbrücken

17.50 Uhr Rechtsschutz gegen behauptete gesundheitsschädliche Auswirkungen durch GSM-Sender – aktuelle Rechtslage und Rechtsprechung
Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Kerschner, Vorstand des Instituts für Umweltrecht an der Universität Linz

18.10 Uhr Grund- und menschenrechtliche Vorgaben im Bereich des Umweltschutzes und des Mobilfunks
Univ.-Prof. Dr. Wolfram Karl, Dr. Eduard Christian Schöpfer; Österreichisches Institut für Menschenrechte

18.30 Uhr Podiumsdiskussion
Im Anschluss an die Veranstaltung werden Erfrischungen gereicht.

Veranstalter:
Österreichisches Institut für Menschenrechte
Edmundsburg, Mönchsberg 2, 5020 Salzburg
Tel: +43 (0) 662 84 25 21 – 181
Fax: +43 (0) 662 84 25 21 – 182
e-mail: human.rights@sbg.ac.at
http://www.uni-salzburg.at/oim

...(nicht) so wichtig sein. Schließlich geht es um unsere Gesundheit!"

So heißt es im jüngsten Artikel zum Thema Handymast in Müllendorf unter dem Titel: "Die Politik hat uns im Stich gelassen!"

Ganz einfach pauschal "Die Politik" zu sagen, ist im konkreten Fall vielleicht nicht angebracht; denn, so zeigt der Fall einmal mehr, die Landespolitik versucht sehr wohl z.T. die Interessen des Volkes zu vertreten, die Bundespolitik scheinbar in keinster Weise mehr...

Quelle: 'Konen Zeitung' v. 26.11.2005

(Bild zum Vergrößern anklicken!)
muellendorf26_11_05

c.

Medieninformation
mit freundlichen Grüßen
Michael Meyer

michael_meyer@aon.at
Risiko Mobilfunk Österreich
Plattform Sozialstaat Österreich - Netzwerk Zivilcourage

A - 5165 Berndorf, Stadl 4
Tel/Fax 0043 - 6217 - 8576


Irland: Keine Mobilfunkmasten mehr in der Nähe von Schulen

Das „Office of Public Works“ (OPW), die irische Regierungsbehörde für staatliche Bauten, hat angeordnet, dass keine Mobilfunkmasten mehr in der Nähe von Schulen aufgestellt werden, bis eine Überprüfung der Strahlung durch einen offiziellen Ausschuss stattgefunden hat. Tom Parlon, der für das OPW zuständige Minister, kündigte diese Maßnahme an.

Er erklärte, dass sie sich trotz der Gewissheit, dass diese Einrichtungen den entsprechenden Sicherheitsrichtlinien in jeder Hinsicht entsprechen, der anhaltenden Besorgnis aufgrund der Einrichtungen in der Nähe von Schulen bewusst sind. Deshalb hat das Kabinett kürzlich die Gründung eines Ausschusses genehmigt, der damit beauftragt ist, alle vorliegenden wissenschaftlichen Daten zu sichten und, falls erforderlich, Empfehlungen für eine Überarbeitung der Richtlinien für Telekomeinrichtungen auszusprechen. Die Reaktion der Regierung wird von Bürgerinitiativen begrüßt, die behaupten, dass Personen, welche in der Nähe von Masten leben, gesundheitlich beeinträchtigt seien und u.a. über Kopfschmerzen, Übelkeit und Muskelschmerzen klagten.

http://www.timesonline.co.uk/

Quelle: http://science.orf.at/science/news/138743

Ärztekammer fordert Handyverbot für Kinder

Ob Mobilfunkstrahlen schädlich für die Gesundheit sind oder nicht, ist seit Jahren Gegenstand widersprüchlicher Untersuchungen. Eine EU-Studie kam im Vorjahr zu dem Schluss, dass zu viel Handytelefonieren zu Schädigungen des Erbguts führen kann. Die Wiener Ärztekammer fordert nun drastische Konsequenzen - unter anderem ein Handyverbot für Kinder.

Grundlage für den am Freitag vorgestellten Leitlinienkatalog der Ärztekammer ist die "Reflex-Studie", in der eindeutig ein gentoxischer Effekt von Mobilfunkstrahlen nachgewiesen wurde.

Reflex steht für "Risk Evaluation of Potential Environmental Hazards from Low Energy Electro-magnetic Field (EMF) Exposure Using Sensitive in vitro Methods". Die von der EU mit mehr als zwei Millionen Euro geförderte Untersuchung wurde an mehreren Forschungszentren in Europa - unter anderem auch am Wiener AKH - durchgeführt. Federführend bei der im Mai 2004 beendeten Studie war die Münchner Stiftung für Verhalten und Umwelt (Verum).
Die Reflex-Studie (Verum)

Gentoxischer Effekt nachgewiesen

Bei der Studie wurde die so genannte Mutagenität von Einflüssen, in diesem Fall von elektromagnetischen Feldern, überprüft. Man untersuchte Veränderungen in der Erbsubstanz, die der mögliche Beginn einer Tumorerkrankung sind. Ein Teil der Tests wurde an menschlichen Promyelozyten - einer Vorstufe von Zellen der Blutbildung - durchgeführt.

Eine Mutation solcher Zellen kann in weiterer Folge zu Leukämie und ähnlichen Erkrankungen des blutbildenden Systems führen.

Die Ergebnisse kurz gesagt laut Ärztekammer: Es gibt tatsächlich einen gentoxischen Effekt auf menschliche Zellkulturen von Mobilfunkstrahlen in der Stärke, wie sie von jedem GSM-Handy erzeugt werden.

Mehr dazu: Studie belegt DNA-Schäden durch Handys (16.12.04)

Trifft sich mit früheren Studien

Wie die Ärztekammer am Freitag in einer Aussendung betonte, zeigten Tierversuche schon früher gentoxische Wirkungen unter hochfrequenter Strahlung. Weiters seien in Gehirnen von Ratten nach zweistündiger Handybestrahlung vermehrt funktionslose Nervenzellen gefunden worden.

Zwei epidemiologische Untersuchungen hätten übereinstimmend ein drei- bis vierfach erhöhtes Risiko für Tumoren nach zehnjähriger Handynutzung gezeigt.

Mit der "Reflexstudie" wurde laut Ärztekammer für alle diese Ergebnisse ein zellbiologischer Zusammenhang nachgewiesen. Erik Huber, Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien: "Würden Medikamente dieselben Prüfergebnisse wie Handystrahlen liefern, müsste man sie sofort vom Markt nehmen."

Kinder besonders gefährdet

Die Wiener Ärztekammer ruft die Bevölkerung deshalb zu mehr Sorgfalt im Umgang mit Mobilfunkgeräten insbesondere bei Kindern auf. Huber: "Wir müssen davon ausgehen, dass Kinder gegenüber hochfrequenter Strahlung empfindlicher sind als Erwachsene, da der Schädelknochen dünner ist und die kindlichen Zellen eine erhöhte Teilungsrate, in der sie auf gentoxische Effekte empfindlicher sind, aufweisen."

Daher habe man sich entschlossen, dem Beispiel des britischen Gesundheitsministeriums und des dänischen Gesundheitsrates zu folgen und auch in Österreich vor übermäßigem Handytelefonieren insbesondere von Kindern zu warnen.

Leitlinien für das Handytelefonieren
Die folgenden Ärztekammer-Leitlinien für mobiles Telefonieren sollen laut Huber "ausdrücklich nicht nur für Kinder" gelten:

- Kinder unter 16 Jahren sollten Handys nicht benutzen.
- Nur in dringenden Fällen und dann nur kurz telefonieren.
- Handy in der Hosentasche und auch SMS-Versenden unter der Schulbank unterlassen.
- Beim Versenden von SMS das Handy vom Körper fernhalten.
- Handy nachts ausschalten, wenn eingeschaltet, nicht in Kopfnähe aufbewahren.
- Nicht in Fahrzeugen telefonieren, da hier das Handy mit höherer Leistung strahlt.
- Keine Spiele am Handy spielen.
- Handy während des Gesprächsaufbaus nicht an den Kopf halten.
- Ein paar Meter Abstand von anderen Personen halten, sie werden mitbestrahlt.
- Internet nur über Kabelverbindungen - UMTS und WLAN bedeuten hohe Strahlenbelastungen.


Studienautor warnte vor Panikmache

Als die Reflex-Studie im Dezember 2004 vorgestellt wurde, warnte ihr Koordinator, Franz Adlkofer, vor Panikmache. Versuche im Reagenzglas seien nicht auf Lebewesen übertragbar, folglich sei kein Beweis erbracht, dass Handy-Strahlung für Menschen schädlich sei, sagte der Wissenschaftler damals in einem Interview.

Nach Ansicht Adlkofers, Geschäftsführer der Verum-Stiftung in München, wird es auch unter guten Voraussetzung sicherlich noch vier bis fünf Jahre dauern, bis ernsthafte Ergebnisse zu den Auswirkungen von Handy-Strahlung auf den Menschen vorhanden seien.

siehe:

http://home.utanet.at/NASApp/cs/ContentServer?pagename=utanet/Art&cid=1123193673286&pagecategory=hne

c.

und der 'Spiegel' hat da auch etwas interessantes...:

Geschichten über Schallwellengewehre und Infraschallwaffen erhitzen die Gemüter von Militärfreaks und fesseln Verschwörungstheoretiker. Ein Amerikaner will mit Ultraschall jetzt sogar Werbebotschaften gezielt in Konsumentenköpfe "beamen".

Quelle:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,354671,00.html

c.

Der ORF berichtet am 10.05.2005 folgendes:

Zwei Verantwortliche von Radio Vatikan sind wegen Umweltverschmutzung durch elektromagnetische Strahlen zu zehn Tagen Haft verurteilt worden. Einer der Verurteilten ist der zuständige Kardinal Roberto Tucci.

den ganzen Artikel gibts hier:
http://religion.orf.at/projekt02/news/0505/ne050510_radiovatikan_fr.htm

c.

Ein bereits im Dezember 2004 erschienener Artikel aus dem über Berlin Online abrufbaren Textarchiv des Berliner Kurier, der eine recht klare Position bezieht:

Quelle: Berlin Online/Berliner Kurier, 8. 12. 2004

Schock-Meldungen aus der Wissenschaft: Jetzt streiten Experten weltweit um die Konsequenzen
Handy-Strahlung
So gefährlich ist sie wirklich

Erbgut wird geschädigt, im Gehirn entstehen Löcher
Handystrahlung ist für den Menschen weitgehend ungefährlich: Das galt bisher. Eine von der EU finanzierte, internationale Studie, an der auch Forscher der Uni-Klinik Benjamin Franklin (Steglitz) beteiligt waren, kommt jetzt zu ganz anderen Ergebnissen: Handy-übliche Strahlungen bewirken schwere Zellschädigungen, knacken die DNS, die das Erbgut trägt. Das bewiesen zwölf Forscherteams in sieben europäischen Ländern. Unabhängig voneinander. Schlimmer noch: Nach Auskunft des Wiener Wissenschaftlers Hugo Rüdiger, einem der Forscher, hat die Industrie in den vergangenen Monaten in Brüssel massiv versucht, die Ergebnisse zu unterdrücken. In den kommenden Tagen wird die Studie trotzdem vorgestellt.

1. Wie seriös ist diese Studie? // Drei Jahre lang haben Forscher in sieben Ländern parallel untersucht, wie Zellkulturen auf elektromagnetische Schwingungen reagieren. Sie entstehen auch in handelsüblichen Handys bis zu 2 Watt pro Kilogramm Körpergewebe sind zulässig. Beteiligt waren zwölf Forschergruppen der Universitäten Bologna, Bordeaux, Mailand, Wien, Zürich, Berlin und Hannover sowie fünf Forschungszentren. Forschungsleiter war Professor Franz Adlkofer (Stiftung Verhalten und Umwelt, München). Um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, entschied ein Computer nach einem Zufallscode, welche der je zwei mit identischen Zellkulturen bestückten Kammern bestrahlt wurden, welche als Kontrolle dienten. Eigentlich sollte die Studie bereits 2003 vorgestellt werden doch eine industrienahe Forschergruppe wollte das Resümee nicht mittragen.

2. Wie lauten die Ergebnisse? // Die Ergebnisse der Studie sind erschreckend: "Seit 40 Jahren gilt die Lehrmeinung, dass elektromagnetische Felder zu schwach sind, um das Erbgut zu verändern", sagt Projektleiter Franz Adlkofer. "Unsere Ergebnisse haben das Gegenteil gezeigt. " Trotz unterschiedlicher Nachweismethoden kamen die Forscher zum gleichen Ergebnis: Ab einem SAR-Wert von 1,3 Watt pro Kilogramm Körpergewebe kam es zu Einfach- und Doppel-Strangbrüchen. Der Grenzwert für Mobiltelefone beträgt 2 Watt pro Kilogramm. Weitere Studien hatten ergeben, dass bei getesteten Ratten die Strahlung sogar die Blut-Hirn-Schranke aufweichte die Ratten-Gehirne bekamen Löcher. Diese Barriere ist aber überlebensnotwendig. Die Wiener Forschungsgruppe fand außerdem heraus, dass die beschädigte DNS vom Körper längst nicht so gut repariert wird, wie man bisher glaubte.

3. Was kann man jetzt tun? // Die Ergebnisse der Studie sind nach Ansicht des Wiener Forscher Hugo Rüdiger so gravierend, dass er Empfehlungen für das Benutzen von Handys formulierte. So sollte man Handys nur dann benutzen, wenn es wirklich erforderlich ist, nie hinter dicken Mauern. Stundenlanges Plaudern sollte man vermeiden. Wenn möglich, sollte man eine Freisprechanlage benutzen, im Auto etwa. Denn die Stärke des magnetischen Feldes, die auf den Körper wirkt, ist vom Abstand zum Sender abhängig. Wichtig ist auch, welche Antenne eingebaut ist: Je nach Typ kann sich die Strahlung verzehnfachen.

Quelle: Berlin Online/Berliner Kurier, 8. 12. 2004

Herzlichen Dank an Christoph Deissl für die Info.

 
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