Nachfolgende Information ist als Ergänzung zum Bericht über das Global Scaling Quantum Teleportation-Experiment (21. Februar 2004, Berlin) in den CROPfm BIG BROTHER NEWS #19 zu verstehen.
Weiterführende Links:
Bericht über die Vorführung in den CROPfm BIG BROTHER NEWS #19 (Ausstrahlung: 5. 3. 2004)
Dia-Show von der Vorführung am 21. 2. 2004 in Berlin
Kosmisches Internet - mit Anlaufschwierigkeiten (eco.log)
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-------- Original Message --------
Subject: Bericht vom G-COM Experiment in Berlin
Date: Wed, 25 Feb 2004 14:17:12 +0100
From: Vittorio Muth <vittorio.muth@campus02.at>
Hallo zusammen!
Am letzten Samstag (21.02.2004) war die Vorführung der
Datenübertragungstechnik am Mathematik-Institut der TU-Berlin.
----<kurzversion>-----------------------
Es wurde mehr versprochen, als wirklich vorgeführt wurde. Gezeigt wurde der Empfang, jedoch nicht das Senden von Daten. Die Hardware zum Empfang hat jeder Prozessor ab PIII (außer Celeron) bereits eingebaut: Ein physikalischer Zufallszahlengenerator. Der Rest ist reine Software und die Entwicklung vom IREF (Institut für Raum und Energieforschung in Bad Tölz), sowie dem TIM-Lab der Donau Universität Krems. Ich denke, die Forschung benötigt da noch etwas Zeit, zumal die Technik noch in den Strampelhosen steckt (das ist noch vor den Kinderschuhen ;o). Uns wird die nächsten Jahre auf jeden Fall noch mehr darüber berichtet werden.
----<langversion>-----------------------
Um 12:00 Uhr war Einlaß. Nach 1/2 Stunde Anstehen bekam ich nun doch noch meine Karte, und es ging weiter zur Laptopregisitrierung. Dort gab es leider den ersten Rückschlag für mich. Die Software war auf Diskette, und ich besitze kein Floppylaufwerk. Des weiteren gab es Hardware requirements, was den Prozessor betrifft: PIII, PIV und AMD-Prozessoren waren zugelassen, alle andern nicht (weil diese nicht getestet waren).
Der Grund: PIII, PIV und AMD haben seit 1999 einen physikalischen Rauschgenerator (RNG - der Zufallszahlengenerator) eingebaut. Dieser ist essentiell für dieses Verfahren. Der Empfang der Daten geschieht über das Rauschen, das der RNG besitzt. Später dazu mehr.
Da ich mein Notebook nun nicht verwenden konnte, hörte ich nur einmal zu. Zuerst wurde Dr. Hartmut Müller für seine Arbeiten von der Internationalen Akademischen Union geehrt. Herr Müller hielt daraufhin einen 2 stündigen Vortrag über Global Scaling. Die Grundlage dieses Modells war das Ermitteln von Daten in Bezug auf Größenverhältnissen von Lebensformen auf der Erde und Materie im Universum. Die Ruhemassenverhältnisse von Protonen, Elektronen, Atomen, aber auch von Monden, Planeten, und größeren Systemen wurden schon früher entdeckt (1982). Wenn man diese Daten auf einer logaritmischen Skala (ln) einzeichnet, kommt man auf Regelmäßigkeiten, die Vorhersagen zulassen, die mit einer linearen Skala nicht möglich wären. Das bezieht sich jedoch nicht nur auf Größenverhältnisse, sondern auch auf Temperaturen, Frequenzen, Geschwindigkeiten, Primzahlen (resp. Primzahllücken),...
Neben ein wenig Beweihräucherung seiner selbst (man kann es auch übertreiben), kam Dr. Müller nach 2 Stunden auf den Punkt:
Das G-Com-Element wurde ausgetauscht gegen einen Rauschgenerator, der in jedem PIII, PIV und AMD-Prozessor zu finden ist. Das wichtige dabei: Es handelt sich hierbei um einen physikalischen Rauschgenerator, der für die Lieferung von Zufallszahlen zuständig ist. Beim "alten" G-COM-Element wurde Serpentin zum Empfang des Rauschens (thermisches Rauschen + universumweit einheitliches Rauschen (=kosmische Hintergrundstrahlung)) verwendet. Für diesen RNG wurde ein Treiber geschrieben. Der Treiber ist ein Filterverfahren nach Leonard Euler (das ist 250 Jahre her!), durch das das Rauschen gefiltert wird. Mit Fourier-Analyse braucht man gar nicht erst anzufangen, da das sinnlos wäre. Es zeigte sich, das jedes Rauschen eine Grundwellenform (Grundharmonie) besitzt, auf die man kommt, wenn das Rauschen bis zu 13.000 Mal durch den eulerschen Filter geschickt wird.
Erst um 17:00 wurde das Experiment gestartet: Ein Notebook aus dem Publikum (Gericom Webboy) wurde mit Diskette gebootet (MS-DOS 6.22). W-LAN scheidet aus, da an das Notebook keine weitere Hardware angeschlossen wurde. Das zweite Notebook war der Präsentationslaptop von Herrn Müller. Die Samplerate wurde auf 2000 Hertz eingstellt, die Übertragungsrate auf 1 Bit/Sekunde. Die Programme müssen synchron auf beiden Notebooks gestartet werden. Da das manuell geschieht erklärt sich auch die niedrige Übertragungsrate.
Was das Publikum nun zu sehen bekam, war folgendes: Die Zufallszahlen waren vor dem synchronen Start auf beiden Notebooks noch unterschiedlich. Als das Programm dann synchron gestartet wurde, lieferten beide Notebooks dieselben Zahlen.
Was damit gezeigt wurde: Es existiert ein universumweit einheitliches "Irgendwas" (Vakuumkompressionswelle), das Infomationen enthält, auf die Zugegriffen werden kann. Der Empfang ist somit (mehr oder minder) geklärt. Das Prinzip wurde bereits von der Uni Krems und dem IREF im Oktober 2003 bewiesen.
Unklar blieb bei der Vorführung jedoch, wie es mit dem aktiven Senden von Daten aussieht. Da der Zeitplan stark überschritten wurde, mußte ich nach der Vorführung des ersten Notebooks den Hörsaal verlassen, da mein Zug wenig später in Richtung Wien abfuhr.Was also nach 18:30 Uhr passierte, weiß ich nicht.
Ich schrieb heute noch ein Email an den Zuständigen des Experiments, mit der Bitte um Erklärung des Sendevorgangs. Hoffentlich bekomme ich noch Antworten. Auch ist mir die Technik nach dem 2-stündigen Vortrag von Herrn Müller noch nicht bis ins Hirn vorgedrungen - Ich brauche da noch viel mehr Literatur darüber.
Dieses Verfahren ist meiner Meinung nach genial. Trotzdem braucht es eine "seamless Migration" von "normalen" Übertragungstechniken zu den neuen. Denn die Industrie interessiert es nicht, wenn der Wirtschaftskreislauf gefährdet wird (wer bezahlt die Sendemastenmonteure?). Es braucht also noch viel Forschung und noch mehr Ideen, um diese Technik weiter zu entwickeln und zu etablieren.
ciao, vito.
PS: Ich bleib' dran.
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Chris Haderer/ArtBeat
Copyright/Disclaimer
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Dia-Show von der Vorführung am 21. 2. 2004 in Berlin
Kosmisches Internet - mit Anlaufschwierigkeiten (eco.log)
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-------- Original Message --------
Subject: Bericht vom G-COM Experiment in Berlin
Date: Wed, 25 Feb 2004 14:17:12 +0100
From: Vittorio Muth <vittorio.muth@campus02.at>
Hallo zusammen!
Am letzten Samstag (21.02.2004) war die Vorführung der
Datenübertragungstechnik am Mathematik-Institut der TU-Berlin.
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Es wurde mehr versprochen, als wirklich vorgeführt wurde. Gezeigt wurde der Empfang, jedoch nicht das Senden von Daten. Die Hardware zum Empfang hat jeder Prozessor ab PIII (außer Celeron) bereits eingebaut: Ein physikalischer Zufallszahlengenerator. Der Rest ist reine Software und die Entwicklung vom IREF (Institut für Raum und Energieforschung in Bad Tölz), sowie dem TIM-Lab der Donau Universität Krems. Ich denke, die Forschung benötigt da noch etwas Zeit, zumal die Technik noch in den Strampelhosen steckt (das ist noch vor den Kinderschuhen ;o). Uns wird die nächsten Jahre auf jeden Fall noch mehr darüber berichtet werden.
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Um 12:00 Uhr war Einlaß. Nach 1/2 Stunde Anstehen bekam ich nun doch noch meine Karte, und es ging weiter zur Laptopregisitrierung. Dort gab es leider den ersten Rückschlag für mich. Die Software war auf Diskette, und ich besitze kein Floppylaufwerk. Des weiteren gab es Hardware requirements, was den Prozessor betrifft: PIII, PIV und AMD-Prozessoren waren zugelassen, alle andern nicht (weil diese nicht getestet waren).
Der Grund: PIII, PIV und AMD haben seit 1999 einen physikalischen Rauschgenerator (RNG - der Zufallszahlengenerator) eingebaut. Dieser ist essentiell für dieses Verfahren. Der Empfang der Daten geschieht über das Rauschen, das der RNG besitzt. Später dazu mehr.
Da ich mein Notebook nun nicht verwenden konnte, hörte ich nur einmal zu. Zuerst wurde Dr. Hartmut Müller für seine Arbeiten von der Internationalen Akademischen Union geehrt. Herr Müller hielt daraufhin einen 2 stündigen Vortrag über Global Scaling. Die Grundlage dieses Modells war das Ermitteln von Daten in Bezug auf Größenverhältnissen von Lebensformen auf der Erde und Materie im Universum. Die Ruhemassenverhältnisse von Protonen, Elektronen, Atomen, aber auch von Monden, Planeten, und größeren Systemen wurden schon früher entdeckt (1982). Wenn man diese Daten auf einer logaritmischen Skala (ln) einzeichnet, kommt man auf Regelmäßigkeiten, die Vorhersagen zulassen, die mit einer linearen Skala nicht möglich wären. Das bezieht sich jedoch nicht nur auf Größenverhältnisse, sondern auch auf Temperaturen, Frequenzen, Geschwindigkeiten, Primzahlen (resp. Primzahllücken),...
Neben ein wenig Beweihräucherung seiner selbst (man kann es auch übertreiben), kam Dr. Müller nach 2 Stunden auf den Punkt:
Das G-Com-Element wurde ausgetauscht gegen einen Rauschgenerator, der in jedem PIII, PIV und AMD-Prozessor zu finden ist. Das wichtige dabei: Es handelt sich hierbei um einen physikalischen Rauschgenerator, der für die Lieferung von Zufallszahlen zuständig ist. Beim "alten" G-COM-Element wurde Serpentin zum Empfang des Rauschens (thermisches Rauschen + universumweit einheitliches Rauschen (=kosmische Hintergrundstrahlung)) verwendet. Für diesen RNG wurde ein Treiber geschrieben. Der Treiber ist ein Filterverfahren nach Leonard Euler (das ist 250 Jahre her!), durch das das Rauschen gefiltert wird. Mit Fourier-Analyse braucht man gar nicht erst anzufangen, da das sinnlos wäre. Es zeigte sich, das jedes Rauschen eine Grundwellenform (Grundharmonie) besitzt, auf die man kommt, wenn das Rauschen bis zu 13.000 Mal durch den eulerschen Filter geschickt wird.
Erst um 17:00 wurde das Experiment gestartet: Ein Notebook aus dem Publikum (Gericom Webboy) wurde mit Diskette gebootet (MS-DOS 6.22). W-LAN scheidet aus, da an das Notebook keine weitere Hardware angeschlossen wurde. Das zweite Notebook war der Präsentationslaptop von Herrn Müller. Die Samplerate wurde auf 2000 Hertz eingstellt, die Übertragungsrate auf 1 Bit/Sekunde. Die Programme müssen synchron auf beiden Notebooks gestartet werden. Da das manuell geschieht erklärt sich auch die niedrige Übertragungsrate.
Was das Publikum nun zu sehen bekam, war folgendes: Die Zufallszahlen waren vor dem synchronen Start auf beiden Notebooks noch unterschiedlich. Als das Programm dann synchron gestartet wurde, lieferten beide Notebooks dieselben Zahlen.
Was damit gezeigt wurde: Es existiert ein universumweit einheitliches "Irgendwas" (Vakuumkompressionswelle), das Infomationen enthält, auf die Zugegriffen werden kann. Der Empfang ist somit (mehr oder minder) geklärt. Das Prinzip wurde bereits von der Uni Krems und dem IREF im Oktober 2003 bewiesen.
Unklar blieb bei der Vorführung jedoch, wie es mit dem aktiven Senden von Daten aussieht. Da der Zeitplan stark überschritten wurde, mußte ich nach der Vorführung des ersten Notebooks den Hörsaal verlassen, da mein Zug wenig später in Richtung Wien abfuhr.Was also nach 18:30 Uhr passierte, weiß ich nicht.
Ich schrieb heute noch ein Email an den Zuständigen des Experiments, mit der Bitte um Erklärung des Sendevorgangs. Hoffentlich bekomme ich noch Antworten. Auch ist mir die Technik nach dem 2-stündigen Vortrag von Herrn Müller noch nicht bis ins Hirn vorgedrungen - Ich brauche da noch viel mehr Literatur darüber.
Dieses Verfahren ist meiner Meinung nach genial. Trotzdem braucht es eine "seamless Migration" von "normalen" Übertragungstechniken zu den neuen. Denn die Industrie interessiert es nicht, wenn der Wirtschaftskreislauf gefährdet wird (wer bezahlt die Sendemastenmonteure?). Es braucht also noch viel Forschung und noch mehr Ideen, um diese Technik weiter zu entwickeln und zu etablieren.
ciao, vito.
PS: Ich bleib' dran.
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Chris Haderer/ArtBeat
Copyright/Disclaimer
kryz - am Montag, 8. März 2004, 11:01 - Rubrik: Big Brother is watching YOU

