pte040614019
Auto/Verkehr, Produkte/Innovationen
Logistik-Studie: Kein Bedarf an RFID
Positiver Return on Investment nur in Nischenanwendungen
München (pte, 14. Juni 2004 11:22) - Nachdem die IT-Beratungsgruppe LogicaCMG Ende April den baldigen Durchbruch der RFID (Radio Frequency Identification)-Technologie angekündigt hat beurteilt Booz Allen Hamilton nun die Marktchancen deutlich vorsichtiger: "Für viele Unternehmen sind Investitionen in RFID immer noch riskant. Ein positiver Return on Investment existiert heute hauptsächlich für Nischenanwendungen." Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das Beratungsunternehmen gemeinsam mit der Universität St. Gallen der Logistik- und Automobilbranche durchgeführt hat...
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=040614019
Vor kurzem war der Marktforscher aber noch um einiges optimistischer:
RFID vor dem Durchbruch
Investitionen machen sich in zwei bis drei Jahren bezahlt
London (pte, 22. Apr 2004 08:15) - Die RFID (Radio Frequency Identification)-Technologie steht in Europa vor dem Durchbruch. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der britischen Unternehmens- und IT-Beratungsgruppe LogicaCMG http://www.logicacmg.com. Demnach will die Hälfte der befragten 50 europäischen Unternehmen entsprechende RFID-Projekte noch in diesem Jahr starten.
http://www.pte.at/pte.mc?pte=040422003
Microsoft nun auch in RFID-Entwicklung vertreten
RFID Council soll noch diesen Monat erstes Meeting abhalten
Redmond (pte, 06. Apr 2004 13:15) - Microsoft will noch im April das erste Meeting des RFID (Radio Frequency Identification) Council abhalten, wie Cnet http://www.news.com heute, Dienstag, berichtet...
http://www.pte.at/pte.mc?pte=040406023
Auto/Verkehr, Produkte/Innovationen
Logistik-Studie: Kein Bedarf an RFID
Positiver Return on Investment nur in Nischenanwendungen
München (pte, 14. Juni 2004 11:22) - Nachdem die IT-Beratungsgruppe LogicaCMG Ende April den baldigen Durchbruch der RFID (Radio Frequency Identification)-Technologie angekündigt hat beurteilt Booz Allen Hamilton nun die Marktchancen deutlich vorsichtiger: "Für viele Unternehmen sind Investitionen in RFID immer noch riskant. Ein positiver Return on Investment existiert heute hauptsächlich für Nischenanwendungen." Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das Beratungsunternehmen gemeinsam mit der Universität St. Gallen der Logistik- und Automobilbranche durchgeführt hat...
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=040614019
Vor kurzem war der Marktforscher aber noch um einiges optimistischer:
RFID vor dem Durchbruch
Investitionen machen sich in zwei bis drei Jahren bezahlt
London (pte, 22. Apr 2004 08:15) - Die RFID (Radio Frequency Identification)-Technologie steht in Europa vor dem Durchbruch. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der britischen Unternehmens- und IT-Beratungsgruppe LogicaCMG http://www.logicacmg.com. Demnach will die Hälfte der befragten 50 europäischen Unternehmen entsprechende RFID-Projekte noch in diesem Jahr starten.
http://www.pte.at/pte.mc?pte=040422003
Microsoft nun auch in RFID-Entwicklung vertreten
RFID Council soll noch diesen Monat erstes Meeting abhalten
Redmond (pte, 06. Apr 2004 13:15) - Microsoft will noch im April das erste Meeting des RFID (Radio Frequency Identification) Council abhalten, wie Cnet http://www.news.com heute, Dienstag, berichtet...
http://www.pte.at/pte.mc?pte=040406023
kryz - am Montag, 14. Juni 2004, 11:43 - Rubrik: Big Brother is watching YOU
Nachfolgend eine Pressemeldung des FFS:
http://www.ffs.or.at/mailman/listinfo/pr
14. Juni 2004
Europawahlen 2004: Patentbefürworter schwer abgestraft
Die erste Analyse der eben zu Ende gegangenen Parlamentswahlen fällt dem IT-Insider leicht: Nahezu alle politischen Gruppen, die Softwarepatent-Richtlinie und ganz generell drakonische "Intellectual Property" Bestimmungen nach US-Muster befürworten, bekamen in den vergangenen Tagen vom Wähler einen schmerzhaften Denkzettel verpasst.
Insbesondere die britische Labour Party, jene Partei, die die absurde Patenrichtlinie am vehementesten pusht, wurde geradezu zertrümmert, Arlene McCarthy verlor in ihrem Bezirk erdrutschartig mehr als 7%. Die französischen Konservativen um Janelly Fortou, Frau des Vivendi-Vorstandsvorsitzenden und jene Abgeordnete, die die umstrittene Intellectual Property Enforcement Direktive noch im Februar durchs Parlament gedrückt hatte, wurden gar auf die Hälfte ihres politischen Gegners zurechtgestutzt. Ähnlich erging es dem deutschen Patenhardliner Joachim Würmeling: Obwohl die Konservativen in Deutschland "Oppositionsbonus" haben, wurde auch seine Fraktion mit schweren Verlusten gedemütigt. Die Grünen, die von Anfang an zu den engagiertesten Kritikern beider Richlinien gehörten, können dagegen europaweit Erfolge verbuchen.
"Zwar waren Softwarepatente im Wahlkampf nicht das Hauptthema, aber der Trend zeigt deutlich, dass, wer für Softwarepatente ist, ganz generell Ziele verfolgt, die der europäische Wähler nicht billigt" so Hartmut Pilch Vorsitzender des FFII. "Damit erklärt sich wohl auch die geringe Wahlbeteiligung - manche sind eben von einer Politik, die ständig über die echten europäischen Interessen hinweggeht, bereits so enttäuscht, dass sie den Weg zur Wahlurne gar nicht mehr gehen wollen. Mit diesem Denkzettel aber sollte nun alle erkennen, dass der mit dem Parlamentsentscheid vom letzten September begonnene Weg entschlossen weitergegangen werden muss" so Pilch weiter.
"Wir in Österreich sind in der glücklichen Lage dass Softwarepatente oder totalitäre Intellectual Property ohnehin kein Mensch wirklich will, dennoch ist der Trend auch hier klar erkennbar. Besonders der Vergleich zwischen Würmeling und Othmar Karas oder der Finnin Pia Kauppi zeigt deutlich, dass ehrliches Engagement belohnt wird. Was dem Wähler hierzulande vielleicht noch deutlicher vermittelt werden sollte ist, dass engagierte Abgeordnete wie wir sie hierzulande haben, in Brüssel tatsächlich sehr viel erreichen können." ergänzt Georg Jakob von der FSF Austria.
Diese Pressemeldungung finden Sie online unter
http://www.ffs.or.at/presse/pm-20040614.txt
http://www.ffs.or.at/mailman/listinfo/pr
14. Juni 2004
Europawahlen 2004: Patentbefürworter schwer abgestraft
Die erste Analyse der eben zu Ende gegangenen Parlamentswahlen fällt dem IT-Insider leicht: Nahezu alle politischen Gruppen, die Softwarepatent-Richtlinie und ganz generell drakonische "Intellectual Property" Bestimmungen nach US-Muster befürworten, bekamen in den vergangenen Tagen vom Wähler einen schmerzhaften Denkzettel verpasst.
Insbesondere die britische Labour Party, jene Partei, die die absurde Patenrichtlinie am vehementesten pusht, wurde geradezu zertrümmert, Arlene McCarthy verlor in ihrem Bezirk erdrutschartig mehr als 7%. Die französischen Konservativen um Janelly Fortou, Frau des Vivendi-Vorstandsvorsitzenden und jene Abgeordnete, die die umstrittene Intellectual Property Enforcement Direktive noch im Februar durchs Parlament gedrückt hatte, wurden gar auf die Hälfte ihres politischen Gegners zurechtgestutzt. Ähnlich erging es dem deutschen Patenhardliner Joachim Würmeling: Obwohl die Konservativen in Deutschland "Oppositionsbonus" haben, wurde auch seine Fraktion mit schweren Verlusten gedemütigt. Die Grünen, die von Anfang an zu den engagiertesten Kritikern beider Richlinien gehörten, können dagegen europaweit Erfolge verbuchen.
"Zwar waren Softwarepatente im Wahlkampf nicht das Hauptthema, aber der Trend zeigt deutlich, dass, wer für Softwarepatente ist, ganz generell Ziele verfolgt, die der europäische Wähler nicht billigt" so Hartmut Pilch Vorsitzender des FFII. "Damit erklärt sich wohl auch die geringe Wahlbeteiligung - manche sind eben von einer Politik, die ständig über die echten europäischen Interessen hinweggeht, bereits so enttäuscht, dass sie den Weg zur Wahlurne gar nicht mehr gehen wollen. Mit diesem Denkzettel aber sollte nun alle erkennen, dass der mit dem Parlamentsentscheid vom letzten September begonnene Weg entschlossen weitergegangen werden muss" so Pilch weiter.
"Wir in Österreich sind in der glücklichen Lage dass Softwarepatente oder totalitäre Intellectual Property ohnehin kein Mensch wirklich will, dennoch ist der Trend auch hier klar erkennbar. Besonders der Vergleich zwischen Würmeling und Othmar Karas oder der Finnin Pia Kauppi zeigt deutlich, dass ehrliches Engagement belohnt wird. Was dem Wähler hierzulande vielleicht noch deutlicher vermittelt werden sollte ist, dass engagierte Abgeordnete wie wir sie hierzulande haben, in Brüssel tatsächlich sehr viel erreichen können." ergänzt Georg Jakob von der FSF Austria.
Diese Pressemeldungung finden Sie online unter
http://www.ffs.or.at/presse/pm-20040614.txt
kryz - am Montag, 14. Juni 2004, 10:57 - Rubrik: Big Brother is watching YOU

